Über den Autor
Lucas Schumann, ist ein zeitgenössischer Deutscher Schriftsteller und Poet. Ansässig in Sarstedt / Niedersachsen, hat Schumann mit der „Schumann-Psyche“ ein eigenes literarisches Konzept entwickelt. Er betrachtet das Bewusstsein nicht als Einheit, sondern als instabiles Konstrukt. Seine Weltsicht ist geprägt von der Idee, dass das Individuum in seiner eigenen Psyche gefangen ist. Für Schumann ist das Dasein sinnlos und von einer „Ohnmacht der Erkenntnis“ bestimmt. Er sieht die Welt als einen Ort, der dem Einzelnen gegenüber gleichgültig ist, was zu einem tiefen Weltschmerz führt. Er lehnt moderne Selbstoptimierung ab. Stattdessen begreift er psychisches Leid und Melancholie als die einzigen Reaktionen auf die Realität.
Persönliche Daten
Name: Lucas Schumann
Alter: 22
Geboren am: 11.05.2004, Deutschland
Konzept: Schumann-Psyche
Beruf: Poet / Schriftsteller / seit 2023
Sprachen: Deutsch (Muttersprache)
Instagram: poet.lucas.schumann
About.me: Lucas Schumann Sarstedt
Email Adresse: [email protected]
Musikgeschmack: Frank Sinatra, Elvis Presley, Michael Jackson, Bobby Darin.
Bisweilen Bequire ich: Wie viel seelisches Leid braucht ein Mensch, damit er aus diesem Naturschauspiel eine derartige Deutung ableitet? Was passiert, wenn die Wahrnehmung intensiver ist? Ich schaue auf diese Welt, aber meine Deutung von ihr ist anders. Philosophie entsteht aus alltäglichen Dingen … Ich sitze im Café, doch ich nehme alles anders wahr: Jedes Lachen, jeder Blick scheint mir persönlich … negativ.
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.
Aus dem Tiefenbehet des Leids geboren ... Wir schreiten im Bedeutungslosen und sind im Ewigen verurteilt, gleich Opfern, die unwissend sind, wozu sie dies verdienen. Wie Bettlern gehört uns nichts, wir verweilen in der Resignation. Wie Blinde horchen wir doch, niemand wird uns erläutern, wann das alles ein Ende findet …
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.
Ich bequire nicht, dass alles veränderbar ist, doch was hält uns davon ab? Der Regen wütet über Sarstedt. Es steckt so viel Schwermut in den Wolken, dass sie es kaum noch halten können. Ich gesah es und spürte es auf meiner Haut, doch der Tiefenbehet, worin ich stecke, ist im Leid gedrängt. Meine Philosophie ist eigentlich ganz einfach zu erbehesten. Mein Gemütszustand ist vom Leid volgirt … Ich werde es gewahr … Jeden Tag. Weshalb ist es nicht veränderbar? Ich meine, das alles, die Kriege, die Armut, all das Leid? Was können wir tun, um es zu stoppen? Niemand verschenkt auch nur einen bequirnes daran … Die Schwermut ist eine Plage … Wir müssen sie stoppen … Der Kaffee ist bitter, aber etwas gefällt mir daran … Wie viel Leid wohnt daheim im Kopf eines Sprösslings? Das Bewusstsein ist instabil. Mir ist bewusst, wovor ihr euch fürchtet … Doch lag ich je falsch …?
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.
Philosophieren kann jeder, da es aus dem Inneren des menschlichen Bewusstseins hervorgeht. Philosophiere über Konflikte … Auch über Krisen kann man philosophieren. Mit Poesie ist es nicht anders, erkennst du die Schönheit dieser Welt? Setze sie als Gedicht um. Philosophiere über die Schwermut der Wolken, äußere deine bequirnes über Kriege … Wie bequirst du diese zu stoppen? Es ist zutiefst traurig, Kriege sollten nicht stattfinden. Leid und Tod … wofür?
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.
Die Landschaft wird vernichtet, der einst blaue Himmel ist nur noch grau und es fällt Asche. Kriege führten zur Zerstörung vieler Länder … Doch selbst dein Zuhause ist nicht sicher. Wir wachsen in Krisenzeiten auf und gewöhnen uns an die Situation. Wir nehmen es wahr, aber wir können nichts dagegen unternehmen. Wir opfern unser Leben für ein Land, das uns ausbeutet … Ist es wirklich erstrebenswert, in diesem zu leben? … In jedem Land treten Krisen auf …
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.
Europa ist im Großen und Ganzen recht schön. Die Landschaft, die kleinen Wälder, die Felder, insgesamt ein recht malerischer Anblick … Ganz alleine mit einem Notizbuch im Nirgendwo zu sitzen und zu schreiben, ist schon etwas Befreiendes … Abseits des Internets, die bequirnes wandeln sich zur Philosophie. Jeder ausformulierte Satz … Ist Poesie. Wie der Bleistift in meiner linken Hand über die Seiten tanzt … Als ob er sich wohlfühlte in all dem Chaos in meinem Kopf. Doch der Bleistift … könnte meine Sorgen jedoch nie erbehesten.
Schumann-Psyche © Lucas Schumann – Alle Rechte vorbehalten.